OSTEOPATHIE
craniosacrale osteopathie düsseldorf
Osteopathie wird aus dem griechischen abgeleitet, Osteon = Knochen und pathos = Leiden.
Die Begriffe Osteopathie, Medizin und Behandlung beschreiben im Bereich der Alternativmedizin verschiedene Krankheits- und Behandlungskonzepte.
Der Begriff Osteopath ist in Deutschlang nicht geschützt.
Was kann ein Osteopath grundsätzlich gut behandeln ? Alle Leiden des Bindegewebs-, stütz und Knochengerüsts, Beschwerden im Bereich des Kopfes, der Wirbelsäule und der Extremitäten.
Was / welche Techniken sollte ein Osteopath normalerweise beherrschen ?

Strain/Counterstrain – positional release
Muskel-Energie-Techniken (MET) (siehe zum Prinzip einiger MET auch: Postisometrische Relaxation)
Faszien - Release - Techniken
HVLA-Techniken („high velocity, low amplitude“, also kleine schnelle Bewegungen; Syn: Thrust, Impulstechnik, Manipulation)
Viszerale Techniken (zur Behandlung u.a. von Gleitbewegungen innerer Organe, auch „viszerale Osteopathie“ genannt).
Osteopathie im cranialen Bereich (Cranio-Sacral-Therapie).

Wo kann ich mich über Osteopathen informieren ? Beim Verband der Osteopathen Deutschland e. V.
Bei Natureins arbeiten und arbeiteten zahlreiche namhafte Osteopathen,.
Michael Clauss und Birgit Reimann gehörten zu den ersten Osteopathen in Düsseldorf.
Sie praktizieren Osteopathie aus Überzeugung seit den frühen 90er Jahren.

In Europa werden darunter unterschiedliche befunderhebende und therapeutische Verfahren verstanden, die manuell, also mit den bloßen Händen des Behandlers ausgeführt werden. Die Bezeichnungen „Manuelle Medizin“, „Manualtherapie“, Chirotherapie und „Chiropraktik“ werden synonym gebraucht.
Im deutschsprachigen Raum werden heutzutage unter dem Begriff Osteopathie verschiedene Formen von Diagnose und Therapie reversibler Funktionsstörungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates verwendet. Dazu gehören Manuelle Medizin, Chirotherapie, Chiropraktik, Manualtherapie, osteopathische Medizin und Manipulationstherapie.

Geschichte und Entwicklung
Als Geburtsjahr der Osteopathie gilt das Jahr 1874. Andrew Taylor Still, ein amerikanischer Arzt, formulierte seiner Zeit das Konzept. Es wird davon ausgegangen, dass er zu diesem Zeitpunkt die Methode des Bone-settings kannte und möglicherweise auch beherrschte. Er besaß eine neugierige Forscherhaltung, den Glauben an die Sinnhaftigkeit des Geschehens in der Natur, die Fähigkeit zur kritischen Betrachtung und Überzeugungskraft und Zähigkeit im Ringen mit der Obrigkeit.
Er eröffnete 1892 die erste Ausbildungsstelle für Osteopathie, die American School of Osteopathy in Kirksville (Missouri). Andrew T. Still hat in seinen Schriften kein geschlossenes theoretisches Konzept der Osteopathie hinterlassen. Er unterschied weder zwischen parietaler und viszeraler Osteopathie, noch fand das craniosakrale System in seinen Schriften Erwähnung. Die Basis der heutigen Osteopathie ist allerdings dort in allem zu finden Der Werdegang der Osteopathie ist als Weiterentwicklung der Ideen Andrew T. Stills, der das Grundgerüst und geistige Konzept der Osteopathie erarbeitete und die erste Schülergeneration ausbildete, zu betrachten. Seine Grundgedanken haben nicht nur ihre Gültigkeit behalten, sondern werden heute durch die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse in vielerlei Hinsicht bestätigt.

Schüler und nachfolgende Osteopathen entwickeln die Grundlagen aus seinen Werken und die praktische Umsetzung seiner Überlegungen bis heute weiter und beschreiben anatomisch-physiologisch-biomechanische Zusammenhänge auf präziser Ebene.

Anfangs als Patienten, später als begeistert Schüler dann als Osteopath brachten die Gebrüder Littlejohn die Osteopathie nach England, vor allem der Mediziner John Martin Littlejohn übertrug Andrew T. Stills vorwiegend anatomisch begründetes Konzept auf die Physiologie und förderte die wissenschaftliche Anerkennung der Osteopathie. Sie gründeten 1917 in London die British School of Osteopathy. William G. Sutherland, ein Schüler von Andrew T. Still, erweiterte das osteopathische Konzept auch auf den Bereich des Schädels und begründete damit die craniosacrale Osteopathie, die später v. a. von dem amerikanischen Osteopathen John Upledger aus der Osteopathie ausgekoppelt und als eigenständige Kraniosakrale Therapie weiterentwickelt wurde.William G. Sutherland beschäftigte sich lebenslang mit der Elastizität und Mobilität des Schädels und entwickelte Theorien dazu, die bis heute Grundlage der Forschung und Entwicklung sind.
Durch Jean Pierre Barral und Jacques Weischenk kam es zur Entwicklung der „Viszeralen Osteopathie". Die differenzierte Betrachtung der Organe in ihrer strukturellen und funktionellen Abhängigkeit voneinander, sowie von anderen umliegenden Geweben wurde erst vor etwa 30 Jahren als gleichwertiger Bereich der Osteopathie neben dem parietalen und craniosacralen beschrieben.

Nach Deutschland gelangte die Osteopathie ebenso wie die Chiropraktik durch den Pastor Gustav A. Zimmer, der vorübergehend in den USA lebte. Er betrieb nach seiner Rückkehr im Jahre 1927 eine Ausbildungsstätte für Chiropraktik und Osteopathie in Dresden, die vor allem von Heilpraktikern besucht wurde.

Definition
Abhängig von den betrachteten anatomischen Strukturen und den postulierten Funktionsmechanismen kann die Osteopathie in drei Bereiche eingeteilt werden:
Struktur
Bereich
Bindegewebe, Muskulatur und Gelenke
Parietale Osteopathie
Innere Organe und deren bindegewebige Aufhängung
Viszerale Osteopathie
Inhärente „Rhythmen“ des Organismus
Kraniale (Syn. kraniosakrale) Osteopathie

Befunderhebung und Therapie erfolgen in der Regel palpatorisch und orientieren sich ebenfalls an den anatomisch existenten oder von der Osteopathie postulierten Körperfunktionen und -strukturen. Die osteopathische Befunderhebung ist nicht gleichzusetzen mit einer (ärztlichen) Differenzialdiagnose.
Die parietale Osteopathie geht in ihren Grundzügen auf Andrew Taylor Still (1828–1917), die viszerale auf H. V. Hoover oder M. D. Young in den 1940er-Jahren, die Kranio-Sakral-Therapie auf William Garner Sutherland (1873–1954, Schüler von Andrew Taylor Still) und John E. Upledger zurück.
Im angloamerikanischen Sprachraum finden sich die Begriffe osteopathic medicine[19], chiropracic und osteopathy als mögliche Übersetzungen.
Häufig werden in der Literatur auch weitere Begriffe unter dem Hyperonym „Osteopathie“ subsummiert. Dazu gehört beispielsweise die in der 1930er Jahren entstandene Kranio-Sacral-Therapie, deren Grundlagen im Gegensatz zu den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft stehen, deren Einsatz als „besondere Art der Körpermassage“ bei spezifischen pädiatrischen Krankheitsbildern wie „Lern- und Entwicklungsstörungen“ abgelehnt wird. Bei der Kranio-Sakral-Therapie, die sich ihrerseits in mehrere Richtungen unterteilt, finden Handgrifftechniken (meist an Schädel und Kreuzbein) Verwendung, mit deren Hilfe eigenständige inhärente Rhythmen des menschlichen Organismus (primärer respiratorischer Mechanismus - PRM) harmonisiert werden sollen. In den 1970er-Jahren wurde das ursprüngliche Konzept von Upledger um die Theorie der sogenannten „Energie-Zysten“ erweitert und mit einer alternativen Psychotherapie kombiniert.

Grundlagen und Theorie
Die Darstellung in deutschsprachigen Standardwerken ist nicht ganz einheiltlich. So beschreibt ein Lexikon (Springer Lexikon Medizin) dass bei der Osteopathie Subluxationen, die Einklemmung von Wurzelfasern bewirken sollen, Gegenstand der Behandlung seien. Diese Subluxationen würden dabei in der Osteopathie ihrerseits für „fassbare Symptome“ wie Schmerz und Fehlhaltung, aber auch für andere Erscheinungen wie Menstruationsstörungen oder Magen-Darm-Erkrankungen verantwortlich gemacht. Insbesondere letzteres würde in der Fachliteratur vielfach kritisiert, zumal bei einer Manipulationsbehandlung der Wirbelsäule erhebliche unerwünschte Auswirkungen (z.B. Querschnittslähmung) nicht definitiv ausgeschlossen werden könnten.[5] Ein anderes (Roche Lexikon Medizin) beschreibt darüber hinaus, dass Diagnostik und Therapie der funktionellen Bewegungsstörungen („Schlüsselbegriff Blockierung“) zum Zwecke der Linderung von Schmerzen, Mobilisierung und Entspannung der Muskulatur durch Handgrifftechniken erfolge. Zudem unterscheidet es zwischen „Weichteiltechniken“, sogenannten „osteopathischen Techniken“, aktiven und passiven Mobilisationstechniken (Mobilisationstherapie), sowie Manipulationstechniken (chirotherapeutische Technik). Auch konkrete Kontraindikationen wie destruktive Krankheitsprozesse werden dort genannt. Daneben werden im „Lexikon der Parawissenschaften“ Osteopathie und Chiropraktik als nicht-ärztliche Form der Behandlung dargestellt, die zur ärztlichen Behandlungsmethode Chirotherapie (Syn. Manuelle Medizin ) weiterentwickelt worden sei.

Die auf Andrew Taylor Still zurückgehenden, grundlegenden konzeptionellen Annahmen in der Osteopathie entsprechen einem historisch begründeten, philosophischen Gedankengebäude und sind nicht naturwissenschaftlich ausgerichtet. Sie können jedoch durch ärztliches und naturwissenschaftliches Denken beurteilt werden. Zu diesen grundlegenden Annahmen gehören, dass der Körper als Funktionseinheit betrachtet wird und grundsätzlich zur Selbstregulierung fähig ist, dass sämtliche Körperfunktionen von der Ent- und Versorgung durch das Nerven- und Gefäßsystem abhängen und dass eine Heilung nur durch die Förderung der Selbstheilungskräfte des Körpers möglich ist. Auf abstrakter Ebene sind manche seiner Postulate jedoch kompatibel mit heutigem ärztlich-naturwissenschaftlichen Denken. Letztlich ist es auch durchaus legitim Stills ursprüngliche Annahmen im Sinne allgemeiner Grundprinzipien und nicht als eigenständiges Gedankengebäude (wie beispielsweise die anthroposophische oder die traditionelle Chinesische Medizin) zu interpretieren.
Still hat in seinen Publikationen die Grundlagen der „osteopathischen Theorie“, von ihm auch als Philosophie bezeichnet, formuliert. Er geht davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit bildet. Störungen in einem Bereich wirken sich auch auf andere Bereiche aus; durch die Behandlung des Knochengerüstes und des Bewegungsapparates sollen sich daher Störungen des Organismus beheben lassen. Stills vier wesentliche Grundannahmen sind:

Die Rolle der Arterie ist essentiell.
Der Körper ist eine Funktionseinheit.
Die Funktion bestimmt die Körperstruktur und umgekehrt.
Der Körper besitzt die Fähigkeit zur Selbstregulation.

Nach Still hängen alle Körperfunktionen von der Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem ab. Arterienverkalkung, blockierte Gelenke oder verspannte Muskeln können die Versorgung des Körpers durch den Blutkreislauf und das Lymphsystem behindern und führen zu Symptomen.
Bei Störungen der Versorgung wird der Körper laut Still versuchen, dies zu kompensieren. Der Osteopath kann nach seiner Theorie mit den Händen die „Grundspannung“ von Muskeln, Knochen und Gelenken feststellen und so gestörte Funktionen erkennen. Nach Auffassung Stills heilt sich der Körper bei Störungen grundsätzlich selbst, und es ist nicht möglich, ihn von außen zu heilen. Die Osteopathie soll die Selbstheilungskräfte aktivieren und fördern. Allgemein gehen Osteopathen grundlegend davon aus, dass eine perfekte Ausrichtung des muskuloskelettalen Systems Hindernisse im Blut- und Lymphgefäßen eliminiere und so zu einem optimalen Gesundheitszustand führe. Zur Erreichung der idealen Ausrichtung wurden eine Reihe mannipulativer Techniken entwickelt:

Stöße mit hoher Geschwindigkeit und geringer Amplitude
Muskelenergietechniken
Gegendruck
myofasziale Entspannung
Kraniosakraltechniken
lymphatische Pumptechniken

Untersuchung und Behandlung
„Entscheidende Voraussetzung, um insbesondere Komplikationen durch befunderhebende und therapeutische Maßnahmen einer vorgeschädigten Struktur zu vermeiden, ist eine umfassende ärztliche Untersuchung und Differenzialdiagnose. Im Rahmen einer solchen Untersuchung gilt es insbesondere, krankheitsbedingte Strukturschädigungen auszuschließen, welche im Rahmen der in der „Osteopathie“ üblichen befunderhebenden und therapeutischen Maßnahmen Komplikationen verursachen können. Deshalb ist es wiederum anzustreben, dass Ärzte, die osteopathische Behandlungen verordnen, Grundkenntnisse des struktur- und funktionsorientierten Vorgehens der „Osteopathie“ haben und bei der Verordnung von ausgewählten osteopathischen befunderhebenden und therapeutischen Leistungen nicht nur Krankheitsdiagnosen, sondern insbesondere auch relevante Informationen zu geschädigten Strukturen kommunizieren.“
Der Osteopath verwendet dann unter Berücksichtigung der osteopathischen Prinzipien u.a. folgende Techniken:

Strain/Counterstrain – positional release
Muskel-Energie-Techniken (MET) (siehe zum Prinzip einiger MET auch: Postisometrische Relaxation)
Faszien - Release - Techniken
HVLA-Techniken („high velocity, low amplitude“, also kleine schnelle Bewegungen; Syn: Thrust, Impulstechnik, Manipulation)
Viszerale Techniken (zur Behandlung u.a. von Gleitbewegungen innerer Organe, auch „viszerale Osteopathie“ genannt).
Osteopathie im cranialen Bereich (Cranio-Sacral-Therapie).

Diese Methode geht auf Stills Schüler W.G. Sutherland zurück, der das Konzept in den 1930ern und 1940ern entwickelte. Die Ausbildungsrichtlinien hierin und die offiziellen Arbeitshypothesen hierzu werden innerhalb der American Osteopathic Association (AOA) durch die Sutherland Cranial Teaching Foundation (SCTF) definiert.

Ein Schüler von Still, William Garner Sutherland (1873 – 1954), stellt 1939 das Phänomen der primären Respirationsbewegung vor. Dabei handelt es sich um eine sehr feine, eigenständig pulsierende Bewegung. Sie kann am Schädel, am Steißbein aber auch anderen Strukturen des Körpers erspürt werden und steht nicht im Zusammenhang mit Herzschlag oder Atmung. Die primäre Respirationsbewegung bildet fortan für Osteopathen ein wichtiges Instrument zur Diagnose und Therapie. Sutherland erweitert damit die Osteopathie um den so genannten kraniosakralen Bereich. Eine zusätzliche Ergänzung erfährt die Osteopathie in den 1980er Jahren. Die französischen Osteopathen Jean-Pierre Barral und Jacques Weischenck beschäftigen sich ausführlich mit den inneren Organen und wie diese osteopathisch untersucht und behandelt werden können. Sie greifen dabei u.a. auf die Techniken und Erkenntnisse des schwedischen Gymnasten Thure Brandt (1819 - 1895) und seines Schülers Henri Stapfer auf und erweitern die Osteopathie um den so genannten viszeralen Bereich. Auch heutzutage wird in der Osteopathie viel geforscht. Deshalb wird sich die Osteopathie auch künftig zum Wohle des Patienten weiterentwickeln.

Grundlagen der Osteopathie
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, naturheilkundliche, manuelle Heilmethode, die alle Gewebe des Körpers in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit und ihrem Zusammenwirken versteht.
Die Grundlagen des osteopathischen Gedankens nach A.T.Still
Der Organismus verfügt über ein System der selbstregulierenden und selbstheilenden Kräfte.
Von Gesundheit sprechen wir, wenn ein Gleichgewicht besteht zwischen den von innen und außen auf den Organismus einwirkenden Einflüssen und dessen Fähigkeit, auf solche Einflüsse sinnvoll zu reagieren. Ist dies nicht der Fall, meldet der Körper dies durch Symptome vielfältiger Art, die wir auch Krankheitszeichen nennen. Der naturheilkundlich denkende Therapeut sucht bei seiner Arbeit die selbstregulierenden Kräfte zu fördern, damit der Organismus gesunden kann.
Das Grundverständnis für das System der Selbstheilungskräfte ergibt sich aus der Betrachtung der Physiologie des Bindegewebes. Die Immunologie hat uns mit ihrer Forschung die Bausteine zum Verständnis geliefert. Naturheilkundlich denkende Wissenschaftler haben Verknüpfungen geschaffen – Pischinger, Reckeweg, Heine sind bedeutende Forscher, die in den vergangenen Jahrzehnten die Grundlagen der biologischen Medizin ausgehend von der Physiologie des Bindegewebes erforscht und beschrieben haben (Matrixforschung). Die Osteopathie wirkt mit ihrer subtilen Einwirkung auf die Spannungsverhältnisse der Gewebe unmittelbar auf die beschriebenen Systeme.

Das Gesetz der Arterie
Ohne eine verbesserte Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen, ohne gewährleisteten Abtransport von Stoffwechselendprodukten aus dem Gewebe über das venöse und lymphatische System und ohne ein schwerer zu definierendes energetisches Gleichgewicht ist keine Verbesserung der Selbstregulation zu erreichen.

Das Prinzip der Globalität
Anatomisch wie physiologisch sind alle Körpergewebe und Systeme miteinander verknüpft. Veränderungen an einem Gewebe des Körpers können vielfältige Auswirkungen sowohl lokal, als auch systemisch, nach sich ziehen. Die Osteopathie versucht die Zusammenhänge individuell zu verstehen und dieses Verständnis in der Behandlung umzusetzen.

Der (Spannungs-) Zustand der Struktur und die Funktion der Gewebe stehen in unmittelbarer Abhängigkeit zueinander.
Eine Schleimhaut leistet nur dann die ihr zugedachte Arbeit, wenn sie regelgerecht versorgt wird. Sie kann nur regelgerecht versorgt sein, wenn sich die an- und umliegenden Gewebeschichten in einem ausgewogenen Spannungszustand befinden. Ein Gelenk ist nur dann beweglich und anpassungsfähig, wenn alle einwirkenden Muskeln und bindegewebigen Strukturen in ausgewogenem Spannungszustand sind. Ein Gefäß wird Blut nur dann regelgerecht zum Zielorgan bringen und aus dem Gewebe wieder abtransportieren, wenn im umliegenden Gewebe ausgewogene Spannungsverhältnisse herrschen. Der Osteopath sucht die Zusammenhänge zwischen funktioneller Dysregulation und Dysfunktionen der Struktur aufzudecken und zu beeinflussen.
Leben ist Bewegung.
Dieser bildhafte Satz soll Ziel und Grundlage osteopathischen Denkens und Handelns deutlich werden lassen. Gelingt es dem Osteopathen die Bewegung und Elastizität der Gewebe im Zusammenspiel zu verbessern, so schafft er eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. Für Still war die Verbesserung der Gewebeversorgung das entscheidende Ziel einer Behandlung.
Die Osteopathie bietet in Abhängigkeit von der individuellen Situation und Diagnose des Patienten eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung mit anderen Therapien und Maßnahmen wie z.B. von Hebammen, der Homöopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, Zahnheilkunde und Kieferorthopädie, neurophysiologischer Entwicklungsförderung von Kindern oder hochschulärztlichen Maßnahmen. Den Zugang zum Patienten findet ein/e Osteopath/in über die Hände (manuell). Die Anwendung von Arzneimitteln oder eine psychologische Gesprächsführung gehören im Wesentlichen nicht zum Spektrum osteopathischer Medizin. Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und so dem Körper zu helfen, Gesundheit wiederzuerlangen. Somit ist eine Osteopathiebehandlung bei den meisten Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind. Da die Osteopathie ganzheitlich ausgerichtet ist, kann man sie nicht aufteilen in eine Osteopathie für Bandscheibenprobleme, eine Osteopathie für die Augen, für die Ohren, etc. Zur Veranschaulichung stellen wir Ihnen hier eine kleine Auflistung von verschiedenen Anwendungsgebieten vor:

im Bereich des Bewegungsapparates: Gelenkprobleme, Beschwerden wie Hexenschuss, Ischialgie, Schleudertrauma, Verstauchung und andere Verletzungen,...
im internistischen Bereich: Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organsenkung, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, funktionelle Herzbeschwerden,...
im Hals-Nasen-Ohren-Bereich: Kopfschmerzen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Schwindel, Tinnitus, Kiefergelenksproblematik, Bissregulation,...
im urogenitalen Bereich: Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und -nachsorge, klimakterische Beschwerden, unerfüllter Kinderwunsch,...
in der Kinderheilkunde: geburtsbedingte Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Skoliose, Hüftdysplasie, Spuckkind, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), Behinderungen,...
bei Hauterkrankungen: Neurodermitis, Gürtelrose,...

Die Grenzen der Osteopathie sind erreicht, wenn die manuelle Annäherung an den Patienten nicht für die Erkrankung oder Problematik des Patienten angemessen ist. Akute lebensbedrohende Notfallsituationen oder schwere Pathologien wie z.B. Tumorerkrankungen gehören nicht primär zum Tätigkeitsbereich osteopathischer Medizin. Als begleitende Maßnahmen können osteopathische Behandlungen aber z.B. bei intensivmedizinisch versorgten Patienten (beispielsweise bei Frühchen in der Neonatologie).
Struktur und Funktion
Unser Körper besteht aus unzähligen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Organen. Ein Knochen beispielsweise ist eine harte Struktur, die dem Körper Halt gibt, für Festigkeit sorgt und vor Druckbelastung oder Zugbelastung schützt. Ein Muskel hingegen kann sich zusammenziehen und dehnen und ermöglicht so erst den Knochen, sich zu bewegen. Es ist jeweils die Funktion, die eine Struktur zu dem macht, was sie ist.
Ändert sich die Funktion, dann ändert sich auch die Struktur. So wächst ein Knochen, wenn er ständig unter Druck- und Zugbelastung steht, genauso wie ein Muskel stärker wird. Werden Knochen oder Muskeln nicht mehr gebraucht, dann werden sie schwach und verkümmern. Gleiches gilt für alle anderen Strukturen des Körpers: ein Mehr an Funktion führt meist zu einem Mehr an Struktur und umgekehrt.
 
Für die Osteopathie ist dieses Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeit von Struktur und Funktion wichtig. Denn Funktionsstörungen zeigen sich als beeinträchtigte Bewegungen einer Struktur. Indem der Osteopath die Bewegungen überprüft, kann er eine Funktionsstörung feststellen. Anschließend hilft der Osteopath mit seinen manuellen Techniken der Struktur zu ihren ursprünglichen Bewegungen zurückzufinden. Stimmen die Bewegungen der Struktur wieder, dann kann diese erneut in vollem Umfang funktionieren.

Untrennbare Einheit
Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle miteinander direkt oder indirekt zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden.
In der Schulmedizin finden die meisten Faszien kaum Beachtung. Für die Osteopathie sind sie dagegen von großer Bedeutung. Denn folgt der Osteopath mit seinen Händen einer Faszie, so gelangt er von einer Körperstruktur zur nächsten. Faszien verbinden auch solche Strukturen, die funktionell nichts miteinander zu tun haben. Faszien können zudem Veränderungen übertragen, wie etwa Funktionsstörungen. Dies erklärt, warum Ursachen an einer Stelle oft zu Beschwerden in ganz anderen Körperregionen führen. Funktionsstörungen können deshalb immer den gesamten Organismus betreffen. Darum behandelt die Osteopathie nie einzelne Beschwerden oder Krankheiten, sondern immer den Patienten in seiner Gesamtheit. Nicht die einzelne Beschwerde ist wichtig, sondern, dass der Organismus als Ganzes einwandfrei funktioniert.
Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle miteinander direkt oder indirekt zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden. Gesundheit ist kein Ziel, das wir erreichen, sondern eine Art Gleichgewicht, das unser Körper halten will. Das ist gar nicht so einfach, denn unser Körper ist ständig inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt, die ihn aus diesem Gleichgewicht bringen. Solange unser Körper dieses Gleichgewicht halten kann, sprechen wir von Gesundheit. Geht dieses Gleichgewicht verloren, dann erkranken wir. Doch selbst wenn wir erkranken, gibt unser Körper nicht auf, sondern versucht, wieder gesund zu werden, also ein neues Gleichgewicht herzustellen.
Die Fähigkeit unseres Körpers, Gesundheit zu halten oder bei Erkrankung wiederzuerlangen, verdanken wir seinen Selbstheilungskräften. Diese zeigen sich auf vielfältige Weise, etwa wenn gerinnendes Blut eine Wunde verschließt, wenn Bakterien bei Entzündungen abgewehrt werden, wenn unser Körper nach einer Viruserkrankung gegen die gleiche Erkrankung immun wird oder wenn ein Knochen nach einem Bruch wieder zusammenwächst.
Meist entstehen Beschwerden oder Erkrankungen, weil eine Bewegungseinschränkung eine Struktur daran hindert, richtig zu funktionieren. Eine solche Funktionsstörung kann früher oder später sogar die Struktur schädigen. Daher wird ein Osteopath immer versuchen, Bewegungseinschränkungen zu lösen. Damit unterstützt er die Selbstheilungskräfte, die dann voll wirken können. Mehr kann ein Osteopath nicht tun. Heilen kann sich unser Körper nur selbst.

Behandlung
Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt. Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Nach viermaliger osteopathischer Behandlung wird üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein. Der genaue Verlauf ist jedoch von dem Einzelfall abhängig.

Osteopathie wurde bereits 1874 in den USA von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt. Sie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei der man mit den Händen Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt. Sie kommt entweder alleine (ggf. nach schulmedizinischer Abklärung) oder begleitend zu dieser zur Anwendung. Diese in Deutschland erst relativ junge Form der Medizin basiert gemäß dem Prinzip “Leben ist Bewegung“ darauf, dass alle Gewebe des Körpers frei beweglich sein müssen.
Ist in einem Gewebe des Körpers die Bewegung eingeschränkt, so beeinträchtigt es dessen Funktion. Kommen immer mehr solcher Bewegungsverluste zusammen, kann der gesunde Organismus nicht mehr kompensieren und es kommt zu ersten Symptomen: z.B. Nacken-/ Kopf- und Rückenschmerzen oder Verspannungen bei Bewegungsstörungen der Wirbelsäule, Sodbrennen/ Völlegefühl bei einer Einschränkung des Magens, Menstruationsprobleme/ Verstopfung bei Einschränkungen des Beckens, Schwindel/ Tinnitus bei Bewegungsverlusten des Schädels (Diese Aufzählung ist natürlich nur beispielhaft. Die Symptome können auch an völlig anderen Stellen des Körpers auftreten und scheinbar unabhängig von den vom Osteopathen gefundenen Funktionsstörungen sein!).
Über lange Zeit- z.T. Monate und Jahre- zeigen sich diese Störungen nur durch mehr oder minder diffuse, oft im Labor/ Röntgen noch nicht fassbare Zeichen, so dass der Patient oft nicht richtig ernst genommen wird. Kann der Körper sich jedoch nicht mehr ausreichend verteidigen, werden aus diesen Funktionsstörungen tatsächliche Erkrankungen z.B. Magengeschwür, Bandscheibenvorfall etc.
Die Vorbeugung
Der Therapeut spürt frühzeitig Restriktionen und Blockaden auf, die - werden sie nicht behandelt - zu Funktionsstörungen führen können, die den Organismus aus dem Gleichgewicht, das Immunsystem schwächen und Schmerzen auslösen können. Beispiele von Indikationen zur Vorbeugung:
Vor und während einer Schwangerschaft, nach der Entbindung
Bei Säuglingen, insbesondere nach einer langen und schweren Geburt
Zur Vorbeugung einer Skoliose
Bei psychoemotionalen Spannungszuständen
Zur Vorbereitung auf sportliche Wettkämpfe und zur Regeneration nach den Wettkämpfen
Zur Vorbeugung von Sportverletzungen
Bei organischen funktionellen Dysfunktion zur Vermeidung einer pathologischen Veränderung

Die osteoartikuläre Adjustierung
Der Osteopath bringt die Gelenkflächen sanft und präzise in ihre physiologische Stellung zurück, um ihnen durch einen Impuls ihre einwandfreie Beweglichkeit zurückzugeben. Die osteoartikuläre Adjustierung in der Osteopathie hat eine Dynamik im Vergleich zum statischen Charakter eines manipulativen Eingriffs in anderen Gesundheitsberufen. Durch diese Technik werden auch die physiologischen Funktionen des Gefäß- und Nervensystems wieder hergestellt. Die Normalisierung myofaszialer Verspannungen Hierbei wird durch verschiedene spezifische Methoden das Gleichgewicht in den myofaszialen Ketten manuell wieder hergestellt. Beispiel von Methoden:
Die AOB (Allgemeine Osteopathische Behandlung) oder GOT (Ganzheitliche Therapie) zur Mobilisierung der physiologischen Funktionseinheiten des Körpers durch rhythmische Oszillierung.
Myofasziale Entspannung zur Lockerung von Verspannungen im Bereich der myofaszialen Faserzüge
Muscle Energy nach dem Konzept von Fred Mitchell D.O. zur Wiederherstellung des vollen Bewegungsausschlags der Gelenke
Strain-Counterstrain zur Lösung von Spasmen in den Geweben

Anwendungsbeispiele der Osteopathie
Im Bereich des Bewegungsapparates bei Rückenschmerzen, Hexenschuss, Nackenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Hüftschmerzen, Schulterbeschwerden, Zustand nach Schleudertrauma, Verstauchungen.
 
Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich bei Schwindel, Tinnitus, Kopfschmerzen und Migräne, Kiefergelenksprobleme, chronisch wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung oder Mandelentzündung.
 
Im internistischen Bereich bei Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall, Magenschmerzen, Darmkrämpfe, nicht bei Geschwüren und Tumoren), Organsenkung, Operationsfolgen und Narben, funktionelle (ärztlich abgeklärte!) Herzbeschwerden.
 
Im urologischen Bereich bei Nierenproblemen,  chronische Blasenentzündung, Inkontinenz, Prostatabeschwerden.
 
Im Bereich der Gynäkologie bei Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden, in der Schwangerschaft, klimakterische Beschwerden, Unfruchtbarkeit, Vernarbungen und Verwachsungen nach Operationen.
 
In der Kinderheilkunde bei Schädel- und Gesichtsverformungen, bei Schiefhals, Skoliosen, Hüftdysplasien, Verdauungsstörungen bei Spuckkindern, Lern- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität (ADS/ADHS).

Die osteopathische Behandlung
Am Anfang einer Behandlung erfolgt die ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte und anschließend die osteopathische Untersuchung und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath untersucht die Gewebe mittels verschiedener Annäherungen.

Für wen könnte Kinder-Osteopathie sinnvoll sein?
Die Anwendungsgebiete im Bereich der Kinderheilkunde sind sehr weit gefächert! In vielen Fällen kann wirklich ursächlich behandelt werden und die Effekte sind z. T. beeindruckend. Die aufgeführten Beispiele stellen nur eine kleine Auswahl dar, bei Unklarheiten fragen Sie gerne nach, wir werden Sie ausführlich beraten!
 
Anwendungsbeispiele der Kinder Osteopathie:
Schieflagesyndrome, KISS, Skoliosen, Schiefhals
Schädeldeformitäten
ADS/ADHS
Hüftdysplasien
motorische/ geistige Entwicklungsstörungen
3-Monatskoliken, Verdauungsstörungen
Schreikinder
Schielen, Sehstörungen
Lernstörungen / Konzentrationsstörungen, Legasthenie
begleitend bei neurologischen Störungen ( Hemiplegie, Paraplegie, Epilepsie etc.)
Kieferprobleme, Bissstörungen
wiederkehrende Mittelohrentzündung / Mandelentzündung / Nebenhöhlenentzündung
 
Wo setzt die Kinderosteopathie- Behandlung an?
Sehr viele Geburten, aber auch Zwangslagen in der Gebärmutter sind für das Baby traumatisch und hinterlassen z. T. folgenreiche Funktionsstörungen. Werden diese nicht frühzeitig behandelt, so können daraus über die Jahre Krankheiten und Probleme entstehen. Beispiele hierfür  können sein: Aus einem Schieflagesyndrom kann eine stärkere Skoliose (Seitverbiegung der Wirbelsäule) entstehen; durch eine Zangengeburt oder Saugglockengeburt können Schädeldeformierungen entstehen, die Sehstörungen, aber auch Entwicklungsstörungen, Lernstörungen oder Konzentrationsstörungen verursachen können u.v.m.
Oft kann man durch so genannte osteopathische und craniosakrale Techniken solche Geburtstraumata positiv beeinflussen oder sogar völlig beseitigen.
 
Die Behandlungskosten der Osteopathie für Babys und Säuglinge:
Die osteopathische Behandlung von Kindern und Säuglingen dauert ca.45 Minuten und kostet 65€.                       
Es sollte schon nach 2 - 3 Behandlungen zu einer deutlichen Verbesserung der Problematik kommen.

Die osteopathische Behandlung hat eine weite Indikationsbreite zu welcher u.a. gehören:
Erkrankungen des Bewegungsaparates.
Beschwerden nach Unfällen, Verletzungen und Operationen
Allergische und chronische Erkrankungen.
Chronische und akute Schmerzen.
Neuralgische Beschwerden und Tinnitus.
Degenerative Erkrankungen der inneren Organe (nicht bei Geschwüren und Tumoren).
Begleittherapie zur Schulmedizin bei systemischen Erkrankungen (Aids, Rheuma).
Hormonelle und regulatorische Störungen.
Depressionen und Stimmungsschwankungen.
Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen.

Blockaden lösen mit Fingerspitzengefühl
Schnell und hektisch geht es bei vielen heute im Alltag zu - und bei manchem nagt der Dauerstress an der Gesundheit. Kopfschmerzen, Probleme mit der Wirbelsäule oder Verdauungsstörungen beispielsweise sind typisch und weit verbreitet. Ähnlich geht es in der Medizin zu. Nur wenige Ärzte finden noch Zeit, sich in Ruhe um ihre Patienten zu kümmern. Kalte Technik ersetzt allzu häufig menschliche Nähe.

Ärzte-Hopping
Und oft bringt die Behandlung nicht wirklich Besserung. Eine Konsequenz daraus: Gequälte Patienten "hoppen" von Arzt zu Arzt, wechseln ebenso schnell die Medikamente - und mancher landet am Ende unter dem Skalpell auf dem Operationstisch. Nur: Gesund fühlen sich viele danach trotzdem nicht.
Funktionsstörungen ertasten

Vielleicht erfahren deshalb heute Behandlungsmethoden wachsenden Zuspruch, bei denen Berührung, Zuwendung und Zeit noch eine Rolle spielen. Zu diesen Methoden gehört die Osteopathie. Sie eignet sich bei vielen chronischen Gesundheitsstörungen, kann beispielsweise Schmerzpatienten helfen - und das ohne Medikamente oder Skalpell.
Die Osteopathie zählt zu den Methoden der manuellen Medizin, gilt als Verfahren der Alternativ- oder Komplementärmedizin. Ihr Prinzip: Behandeln allein mit den Händen - und zwar mit viel Zeit und Zuwendung den ganzen Körper des Patienten und nicht nur seine "Problemzone". Dabei ist der Begriff "Behandeln" eigentlich zu eng gefasst, denn die Hände des Therapeuten dienen auch dazu, Funktionsstörungen im Körper erst einmal zu ertasten und aufzuspüren. "Thinking fingers" sollte ein guter Osteopath haben - denkende Hände.
Übliches Dilemma: Osteopathie und Schulmedizin
Bei aller Popularität hat es die Osteopathie in Deutschland noch immer schwer. Während viele Patienten davon profitieren und mitunter Linderung bei Leiden erfahren, die selbst jahrelange "konventionelle Behandlung" nicht in den Griff bekommen hat, zeigt sich die klassische Schulmedizin eher ablehnend. Hauptargument: Es fehlen bis heute nach modernen wissenschaftlichen Standards durchgeführte Studien, welche die Wirksamkeit der Osteopathie zweifelsfrei und signifikant belegen.

Wirkung wichtiger als Studien
Das könnte sich bald ändern - unter anderem an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt sollen derartige Studien in naher Zukunft vorbereitet werden. Doch auch heute dürften "signifikante Beweise der Wirksamkeit" für den einzelnen Patienten zweitrangig sein: Für ihn spielt es keine (wesentliche) Rolle, WARUM und auf welche Weise Osteopathie hilft. Wichtig ist, DASS sie hilft - und diese Erfahrung haben viele Patienten inzwischen gemacht.
Die Kosten für die Osteopathie übernehmen heute - ganz oder teilweise - allenfalls private Krankenkassen. Obwohl bei erfolgreicher osteopathischer Behandlung sicherlich große Summen für die "konventionelle Behandlung" eingespart werden, verweisen die gesetzlichen Versicherer und Ersatzkassen auf die fehlenden Studien zur Wirksamkeit - und wer nicht privat versichert ist, bleibt auf den Behandlungskosten von etwa 80 bis über 100 Euro pro Behandlungseinheit selbst sitzen. Doch auch diesbezüglich tut sich etwas.
Erste gesetzliche Krankenkasse schwingt um

In München übernimmt eine erste nicht private Krankenkasse probeweise die Kosten für Osteopathie bei definierten Krankheitsbildern als "Extraleistung". Ein Beispiel, dass hoffentlich Schule macht. Wenn ein zufriedener Osteopathie-Patient auf andere medizinischen Leistungen verzichten kann und so womöglich für die Kasse nachweislich mehr einspart, als die Osteopathie kostet, könnte die Übernahme der Behandlungskosten in Zukunft auch für andere, nicht private Kostenträger interessant werden.
Hilfreich vor allem bei chronischen Beschwerden.
Am Anfang jeder osteopathischen Behandlung steht eine sehr genaue Untersuchung durch den Therapeuten, um die individuelle Symptomatik des Patienten und die ebenfalls individuellen Ursachen dieser Symptome kennenzulernen. Davor steht, zumindest bei "gravierenden Problemen", eine gründliche "schulmedizinische Abklärung". Sind die Rückenschmerzen "funktionell" - oder steckt dahinter ein akuter Bandscheibenvorfall, der womöglich operiert werden muss? Handelt es sich um "Spannungskopfschmerzen" oder die Symptome eines Hirntumors?
Hilfe bei chronischen Leiden
Damit steht die Osteopathie keineswegs in Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung dazu da, als kooperative Form ganzheitlicher Behandlung. Sie hilft sehr häufig bei vielen, meistens chronischen, funktionellen Gesundheitsstörungen, oft auch oder gerade dann, wenn die klassische Schulmedizin die Probleme nicht in den Griff bekommt. Andererseits ist die Methode für eine ganze Reihe von - meist akuten - Erkrankungen nicht geeignet oder sogar tabu. Dazu zählen Knochenbrüche, Entzündungen, vor allem mit Fieber, Thrombosen, arterielle Gefäßmissbildungen, eine krankheitsbedingte oder medikamentös bewirkte erhöhte Blutungsneigung oder die Akuttherapie von Tumorerkrankungen. Über die Anwendung von Osteopathie während einer Schwangerschaft sind die Meinungen geteilt.

"Der Osteopath ist ein Ingenieur, ein Uhrmacher des Organismus, der nicht allein die Ursachen von funktionellen Störungen aufspürt und behandelt, sondern auch präventiv die wesentlichen Rädchen unserer Physiologie, die das Gleichgewicht und die Gesundheit des Menschen bestimmen, überprüft."
Nach der klassischen Anamnese sichtet der Osteopath die zusätzlichen Unterlagen (Röntgenaufnahmen, Kernspintomographie, Laborbefunde, EKG, etc.) und fragt, ob der Patient bereits andere Behandlungen erhalten hat und sich noch in weiteren Behandlungen befindet.
Aus den gewonnenen Informationen entscheidet der Osteopath nun, ob er den Patienten zur weiteren Ausschlussdiagnose an einen Arzt verweist oder ob ein medizinischer Notfalls gänzlich ausgeschlossen ist und er mit der Behandlung beginnen kann. Der Osteopath arbeitet Hand in Hand mit einem multidisziplinären Team zum Wohl und zur Sicherheit des Patienten. Der Osteopath behandelt keine Krankheit sondern einen Menschen, der krank geworden ist. Er ist daran interessiert, die Ursachen von Schmerzen und Dysfunktionen aufzuspüren und nicht nur die Symptome zu behandeln. Dabei respektiert er den Menschen auf physischem, emotionalem und spirituellem Niveau.

Behandlung
Die besondere Bedeutung der Osteopathie liegt im Auffinden und Behandeln der Ursachen der Beschwerden und nicht nur alleine in der Beseitigung der Symptome. Mit seinen geschulten Händen ertastet und erfühlt der Osteopath Funktionsstörungen, löst diese und hilft somit dem Körper seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, so dass die Beschwerden verschwinden oder sich deutlich verbessern. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Ort der Behandlung von der Stelle der Symptome ganz deutlich abweichen kann.
z.B. Behandlung am Fuß bei Rückenschmerzen, Beckenbehandlung bei Schulter- / Halswirbelsäulenproblemen, Leberbehandlung bei Darmproblemen u.v.m.
Unter Umständen liegen die Beschwerdesymptome und die eigentliche Ursache weit auseinander. Zum Beispiel kann die Schmerzursache des Bewegungsapparats in den inneren Organen oder im Schädel- Kreuzbein- System liegen.
Bei der osteopathischen Behandlung werden die Ursachen ertastet und sanft behoben, und dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.
Die Teilbereiche
Ganzheitlich bedeutet, dass man in der Osteopathie den ganzen Organismus untersucht und behandelt. Dabei stützt sich die moderne Osteopathie heute auf drei Säulen:
Parietale Osteopathie - der Bewegungsapparat
Craniosakrale Osteopathie - Schädel, Gehirn und Rückenmark
Viszerale Osteopathie - die inneren Organe

Parietale (Muskuloskelettale) -Osteopathie
Dieser Bereich der Behandlung befaßt sich mit den Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenken des Körpers, also mit allen Strukturen, die embryonal aus der 3. Keimscheibe dem Mesoderm hervorgegangen sind. Das heißt, der Teilbereich hat seinen Schwerpunkt bei Schmerzen und Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates. Zum Beispiel bei den klassischen Problemen wie Rückenschmerzen, Arm-Syndrom , oder ßschmerzen. Aber auch bei vielen anderen Problemen wie bei Spannungskopfschmerz und Migäne, bei Asthma bronchiale und Herzbeschwerden u.ä., da diese oftmals Folgeerscheinungen durch Bewgungseinschränkungen sind.
Je nach Einschränkung werden Blockierungen von Gelenken, fasziale Verklebungen, muskuläre Verspannungen oder knöcherne Verhärtungen durch entsprechende Techniken gelöst.
Traditionell stellt diese Form die Basis osteopathischer Behandlung dar.
Es werden verschiedene Behandlungstechniken verwendet um krankhafte Veränderungen des Muskel-Skelett -Systems zu finden und zu behandeln. Methoden oder Techniken der Parietalen Osteopathie sind: Energie Technik, General-Osteopathic-Treatment, urelle Mobilisationstechniken, Through-Positioning und Technik
Die Muskel Energie Technik ist eine sanfte Behandlungsmöglichkeit für das Muskel-Skelett-System. Blockierte oder fehlstehende Gelenke werden rhythmisch unter Zuhilfenahme der Muskelkraft des Patienten (Muskelenergie) mobilisiert und in ihre physiologische Lage zurückgebracht. Bei dieser Behandlungstechnik wird auch das gesamte umgebende Gewebe mitbehandelt, so daß ein nachhaltiger und ganzheitlicher Effekt erzielt wird, im Gegensatz zu reinen Impulstechniken (Einrenken). Muskel Energie Technik ist eine sanfte Behandlungstechnik bei welcher der Patient aktiv mitbeteiligt ist und nicht passiv “eingerenkt wird”.
Indikationen:

• des Bewegungsapparates
• änkungen der Wirbelsäule
• der Lendenwirbeläule und des Ilio-Sacral-Gelekes
• äden der Hüften und der Wirbelsäule
• und Armsyndrom
•  der Knie- und Fußgelenke
• Unterstützung bei degenerativen Erkrankungen
• ützende Behandlung bei systemischen Organerkrankungen
• nach Brüchen oder Operationen
• von Unfallfolgen

Craniosacrale-Osteopathie
Dr. William G. Sutherland untersuchte den Schädel des Menschen nach den in ihm veranlagten Bewegungsmöglichkeiten und entwickelte ein Konzept welches den rhythmischen Fluß des Gehirwassers (Liquor cerebrospinalis) tastbar macht.
Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen, vom Schädel (Kranium) bis zum (Sacrum).
Dieser Bereich befasst sich mit den Schädelknochen, Hirn- und Rückenmarkshäuten, dem Kreuzbein, der Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit (Liquor), dem Gehirn, sowie den Organen zur Herstellung und Resorption des Liquors.
Alle diese Strukturen besitzen eine enge Verbindungen zum Nervensystem (Hirn- und Spinalnerven), zum Hormonsystem (Hypophyse und Hypothalamus) und zum Muskelskellett-, Gefäß- und Organsystem .
Die verschiedenen Anteile des Schädels und der kranio-sakralen Funktionseinheit sowie alle Gewebe des Organismus besitzen eine angeborene Mikrobewegung, die Ausdruck des eigentlichen Lebensprozesses ist. Diagnose und Therapie orientieren sich maßgeblich an diesem craniosacralen Rhythmus. Dieser Rhythmus hat einer Frequenz von ca. 7-14 Zyklen pro Minute und ist unabhängig vom Herz- und Atemrhythmus. Er kommt mutmaßlich durch die an- und abschwellende Bewegung des Gehirnwassers zustande.
Durch Tastung können die Craniosacralen Bewegungen wahrgenommen und so Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit des Systems lokalisiert werden. Mit Hilfe der Hände wird die Qualität und Quantität dieser Mikrobewegungen eingeschätzt und angeregt. Zur Behandlung wird mit sehr sanften Druck (ca. 5 Gramm) und spezifischen Mobilisationen die Bewegungsfähigkeit der eingeschränkten Strukturen wieder hergestellt und die vaskulären, nervösen und biologischen Funktionen gefördern. Dadurch erlauben sie dem Körper seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Die Craniosacrale Therapie bewirkt eine allgemeine Stärkung der Vitalfunktionen und einen Ausgleich bei Spannungszuständen. Dadurch läßt sich oftmals eine positive Beeinflussung von Erkrankungen und Symptomatiken des zentralen Nervensystems feststellen.
Indikationen:

• und chronische Schmerzen
• (Schleudertraumata)
• Erkrankungen
• äulenerkrankungen
• , Dysfunktionen des Kauapparats, Okklusionsstörungen
• bei zahnärtzlichen oder kieferorthopädischen Eingriffen
• Kopfschmerzen,Migräne
• (Schwindelanfälle)
• (Hypertonie)
• örungen (Menopause)
• und Stimmungsschwankungen
• und Prüfungsangst
• von vegetativen Ungleichgewichten
• bei Schlaganfall, Schädel-/Hirnverletzungen
• und Geburtsnachsorge
• örungen von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen
• Folgen von neonatalen Geburtstraumen

Viszerale Osteopathie
Dieser Bereich widmet sich speziell der Behandlung innerer Organe (Viszera).
Entwickelt wurde die Viszerale Osteopathie von J. P. Barral, und Dr. Weischenk. Sie wird insbesondere in frankophonen Ländern praktiziert und ist in Deutschland noch relativ unbekannt.
In der Viszeralen Osteopathie werden die Organe direkt, sanft und oft mit schnellem Erfolg behandelt. Es wird dabei die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den sie einhüllenden oder stützenden Muskel- und Bindegewebe getastet und behandelt. Diese Bewegungen werden in der Viszeralen Osteopathie ät genannt.
So können ligamentöse Anheftungen der Organe mobilisiert, Verklebungen gelöst und gestaute Gewebe drainiert werden. Dadurch wird die Funktion der Organe unterstützt und angeregt, die Selbstheilungskräfte gefördert und krankhafte Mechanismen aufgelöst.
In der Viszeralen Osteopathie besitzt das Wissen um die embryonale Entwicklung der Organe eine große Bedeutung, da sich aus der “ embryonalen Entwicklungsbewegung” (Ascensus, Descensus) die jedes Organ vollzieht eine feine tastbare Bewegung ergibt welche das jeweilige Organ als Ausdruck seiner Vitalität fortwährend ausführt. Diese Bewegung wird in der Viszeralen Osteopathie Motilität genannt.

Der Osteopathische Behandler tastet (palpiert) diese feine Eigenbewegung und kann sich so ein Bild von der der Gesundheit des jeweiligen Organes machen. Durch eine sanfte Förderung dieser Bewegung kann die Vitalität des Organs angeregt und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden.
Anwendungsbeispiele für einen Behandlung mit Viszeraler Therapie:  
Chronische Verdauungsbeschwerden*
Magenschmerzen und Erkrankungen des Magens*
funktionellen Problematiken der Leber und Galle
Nieren- und Blasenerkrankungen
Inkontinenz
Menstruationsbeschwerden
Prostatabeschwerden
Organsenkungen (Ptosen)
funktionellen Herzbeschwerden
Lungenleiden (Asthma, Krupp, chronische Bronchitis)
Allergien, Heuschnupfen
Allgemeine Immunstimulation und chonische Müdigkeit
Nachsorge nach Operationen (Narbengewebe)
chronische organbedingte Rückenbeschwerden
Lymphatische Stauungen
schlecht heilende Wunden (nicht bei Geschwüren und Tumoren)

Viszerale Osteopathie (Synonym: Viscerale Osteopathie, Viszeralosteopathie)
Hier geht es um die Beweglichkeit (Mobilität) der Organe zueinander und zu dem einhüllenden und stützenden Muskel- und Bindegewebe. Darüber hinaus um die Eigenbewegung eines Organs in sich selbst (Motilität). Der Osteopath erspürt Einschränkungen von Mobilität und Motilität der Organe und behebt diese durch gezielte Griffe. Durch diese Behandlung können Verklebungen gelöst oder Gewebestauungen drainiert werden. In dessen Folge kann die Funktion des Organs wieder hergestellt werden. Die viszerale Arbeit Hier wird eingegangen auf die engen physiologischen Zusammenhänge zwischen Muskelskelett-System und viszeralem Bereich: die somato-viszeralen und viszero-somatischen Wechselbeziehungen. Beispiele von Indikationen:
Viszerale/organische Dysfunktionen durch Verletzungen und/oder Blockaden im Bereich der Wirbelsäule
Schmerzen organischen Ursprungs mit Ausstrahlung in die Wirbelsäule
Bewegungseinschränkungen von Organen in ihrer Gewebshülle. Die zu Verspannungen im Muskelskelettsystem führen
Organsenkungen, die Druck auf Blutgefäße, Nerven etc. auslösen und Funktionsstörungen hervorrufen
Narbenverwachsungen und Narbenverklebungen

Im Raum Düsseldorf gibt es gibt es inzwischen ein reiches Angebot, sowohl an Osteopathie-ausbildungen als auch Praxen für craniosacrale, viscerale oder strukturelle Osteopathie.
Weitere Fragen werden bei Natur 1 gerne beantwortet, natürlich berät Sie ein erfahrener Osteopath, zu den Behandlungen, wir verhelfen auch gerne zu einer guten Adresse bez. Ausbildung oder Praxis in Düsseldorf.