Akupunktur

(Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen), auf Hochchinesisch zhen jiu (= Stechen Brennen) ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Das chinesische Bezeichnung ( Zhen Jiu ) für Akupunktur besteht aus zwei Teilworten, die die Hauptanwendung der Akupunktur beschreiben, nämlich: Zhen - dem Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte und Jiu - dem Erwärmen (Moxibustion) der Punkte.

In der Akupunktur wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind.
Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht
Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten.
Nach Meinung der Anhänger der Traditionellen Chinesischen
Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi Lebensenergie beeinflusst.

Die traditionelle chinesische Medizin, wie sie heute an der Universitäten und Hochschulen gelehrt wird, hat mit der ursprünglichen antiken Philosophie nichts mehr gemeinsam. Durch die Kulturrevolution wurde das echte Daostische Wissen, basierend auf jahrtausend-alten Traditionen, quasi komplett ausgerottet.
Nur wenige Überlebende und Flüchtlinge, meist nach Taiwan, USA oder den andere süd-ost-asiatischen Raum, konnten das antike Wissen bewahren und für die Nachwelt überliefern. ( z.B. Master Tung, R. Tan u.a.)
Heutzutage hat man sich auch in China wieder der Übersetzung antiker Texte zu gewand.

Von der World Health Organisation (WHO) wurde hierzu eine Indikationsliste erstellt

• chronische Schmerzen, wenn kein körperlicher Befund vorliegt
• Kopfschmerzen
• Rückenschmerzen
• muskuloskeletale Erkrankungen (z.B. Zervikobrachialsyndrom) 
• Fibromyalgie
• myofasziale Schmerzen
• Arthrose
• Karpaltunnelsyndrom-Epicondylitis (Tennisellbogen)
• Heuschnupfen
• Bronchialasthma
• Erkrankungen des Atmungssystems (z.B. akute Nasennebenhöhlenentzündung)
• Gynäkologie

Sie wird aber auch zur Linderung von folgenden Beschwerden eingesetzt:
• Regelbeschwerden
• Schwangerschaftserbrechen
• Übelkeit, Ödeme und Ischialgien während der Schwangerschaft
Ferner wird Akupunktur in folgenden Bereichen angewandt:
• zur Geburtsvorbereitung
• (Akupunktur-)Anästhesie bei kleineren Eingriffen z.B. Zahnbehandlungen
• gastrointestinale Störungen (z.B. chronischen Magengeschwüren)
• Schlafstörungen
• neurologische Störungen (z.B. nach Schlaganfällen)
• Augenerkrankungen (z.B. zentrale Retinitis)
• Erkrankungen im Mundbereich z.B. Schmerzen nach Zahnextraktionen, postoperative Zahnschmerzen
• Gingivitis
• Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie oder nach Operationen
Nebenwirkungen Im Allgemeinen treten bei sachgemäßer Handhabung der Akupunktur kaum Nebenwirkungen auf.

Wir, bei Natur1 bieten folgende Akupunktur Formen an:

Klassische chinesische Akupunktur
moderne chinesische Akupunktur
Schmerzakupunktur n. Dr. Tan
Master Tung's Acupuncture ( Akupunktur n. Tong )
Ohrakupunktur
Laserakupunktur
Elektroakupunktur
Schädelakupunktur nach Yamamoto
Koreanische Handakupunktur
Augenakupunktur n. Prof. Boel
Japanische Akupunktur n. Dr. Manaka und n. Ken Sawada
Psychotherapeutische Akupunktur n. Dr. Worseley
Hand- und Fußakupunktur
Gesichts- u. Nasenakupunktur
Kinderakupunktur
Kosmetische Akupunktur