dunkelfeld diagnose düsseldorf
Dunkelfeld Diagnose
Zitat Prof. Günter Enderlein:
„Es dauert in der Wissenschaft nicht 30, sondern leider 60 Jahre, bis eine neue umstürzende Erkenntnis sich durchsetzt.
"Es müssen nicht nur die alten Lehren der alten Professoren, sondern auch ihre Schüler durch neue Generationen und neue Lehren ersetzt werden.“
Es hat allerdings fast 100 Jahre gedauert, bis heute !

Glücklicherweise ist heute allgemein bekannt, dass Bakterien und Viren sich fortwährend verändern, mutieren und in veränderter Gestalt andere Pathogenität zeigen. Dies würde heute kein Mensch mehr ernsthaft in Zweifel ziehen.


In der Dunkelfeldmikroskopie wird im Gegensatz zur gängigen Mikroskopie, eine indirekte ( Öl / Iris - Film ) Beleuchtung verwendet. Das Licht des Mikroskops strahlt nicht direkt von unten durch das Objekt ins betrachtende Auge, sondern bricht sich in Höhe des Objektträgers, auf dem ein Tropfen Vitalblut liegt, und ermöglicht somit die Betrachtung aus dem Dunkel ins Helle hinein.
Durch diese andere Art der Betrachtung ist eine viel differenzierte Beobachtung des Zellzwischenraums und der im Blut lebenden Mikroorganismen möglich.

Diese sind im Hellfeldmikroskop nicht sichtbar.
Im Blut gibt es (wie überall in der belebten Natur!) Mikroorganismen, Endobionten gennant, die in Symbiose zum Menschen bzw. den roten Blutzellen (Erythrozyten) stehen. Der Zustand von Gesundheit bedeutet ein Symbiosegleichgewicht zwischen Endobiont und Mensch und hat im Blutbild ein ganz bestimmtes Aussehen. Im 19. Jahrhundert galt in der Lehrmeinung der Bakteriologie noch der Monomorphismus (Eingestaltigkeit).

Genau entgegengesetzt stand der Pleomorphismus (Vielgestaltigkeit). Die Lehre geht zurück auf den französischen Forscher A. Bechamp und der Zoologe und Mikrobiologe Prof. G. Enderlein hat diese Arbeiten weitergeführt und bereits 1925 seine Bücher über die Bakterien-Cyclogenie veröffentlicht. Hier wurde die Wandlungsfähigkeit der Bakterien schon viel genauer untersucht. Diese ganzen Entwicklungsstufen sind im Dunkelfeld zu erkennen. Man kann nun, ausgehend von den verschiedenen Entwicklungsformen, sehen, wo das Ungleichgewicht sitzt.

Beispiel:
eine Hochentwicklung oder Wucherung des Keimes Mucor racemosus gibt Aufschluss über Probleme des Kreislauf, der Venen ( Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Hörsturz,, Bluthochdruck,  Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, etc. )
eine andere Form der Wucherung, etwa der Aspergillus Niger verursacht eher Lungenprobleme, Husten, chronische Bronchitis, Verhärtungen, Asthma, Zysten, Lymphknoten-Erkrankungen, Urogenitalprobleme etc. Also alles, was mit dem weißen Säftefluss zu tun hat.

Das Besondere an der Dunkelfeld-Diagnose ist nun, dass man genau erkennen kann, um welche dieser "Formen" der Entgleisung es sich handelt. Oft kann man schon Jahre im voraus sehen, welche Entwicklung gerade stattfindet, so dass man handeln kann, bevor sich eine Krankheit manifestiert. Für eine Untersuchung wird ein Tropfen Kapillarblut entnommen und sofort, im lebendigen Zustand mit Hilfe eines Dunkelfeld-Mikroskops (das über einen speziellen Kondensor verfügt) betrachtet.

Es können insbesondere durchsichtige und kontrastarme Objekte ohne vorherige Färbung, Fixierung und Überblendung untersucht werden. Besonders von Vorteil ist die Tatsache, dass ohne diese Notwendigkeit auch lebende Objekte beobachtet werden können. Und frisches, also lebendes Blut, liefert nun mal andere Aufschlüsse.

Über einen Bildschirm kann dank 1000-facher Vergrößerung die Vitalblut-situation sofort erörtert werden. Zu sehen sind hell leuchtende Objekte vor einem dunklen Hintergrund. Alles, was vorhanden ist, ist auch zu sehen. Und es ist wichtig, alles zu sehen, um der Diagnose und damit auch einer guten Therapie möglichst nahe zu kommen. Die Kern-Eiweißpartikel und die roten und weißen Blutkörperchen werden nach Anzahl, Größe, Beweglichkeit und Aussehen beurteilt. Die verschiedensten Erscheinungsformen und deren Veränderungen werden in gewissen Zeitabständen kontrolliert und diagnostisch ausgewertet.
Man kann verschiedene Phänomene beobachten, die Rückschlüsse zulassen auf das Vorhandensein bestimmter Erkrankungen im menschlichen Organismus. Selbst Krankheitstendenzen können so frühzeitig erkannt werden.
Im Dunkelfeld-Bild sind allerdings auch Schäden zu sehen, deren Ursachen weit zurück liegen. Bevor akute und chronische Krankheiten entstehen, kann man Vorzeichen in Form von Veränderungen der Blutzellen, der Viskosität sowie der Eiweiß-Überbelastung feststellen. Dies kann als erster Hinweis für eine beginnende Erkrankung oder Funktionsstörung gewertet werden. Die Dunkelfelddiagnose gibt Auskunft darüber, ob die Aufgabe des Blutes erfüllt wird, oder ob durch qualitative Veränderungen der Blut-Zellen und Blut-Bestandteile durch einen Formenwandel, speziell durch Höherentwicklung der Protite, bestimmte Neigungen zu Funktionsstörungen und/oder Erkrankungen im Organismus sichtbar werden. Ebenso sind Rückschlüsse auf Stoffwechselbelastungen und –Störungen, Hinweise auf die Schilddrüsenfunktion und bestehende Schwermetallbelastung sichtbar.
Mit Hilfe der Dunkelfeld-Diagnostik und der Theorien von Prof. Enderlein können wir erklären, wie die gesundheitlichen Folgen einer chronischen latenten Übersäuerung zustande kommen.

Sobald das Gleichgewicht des Blutserums zwischen Mineralsalzen (Basen, Alkalien) und Säuren längere Zeit (durch falsche, unbiologische Ernährung) nach der sauren Seite hin gestört wird, setzt eine uferlose Vermehrung der Endobionten ein und dadurch eine Aufwärtsentwicklung zu pathogenen Wuchsformen. Der Symbiont wird zum Parasiten. Je höher der Endobiont in seiner Entwicklungsreihe steigt, desto mehr nimmt seine Schädlichkeit zu und um so größer ist die Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts, die also in einem sich gegenseitig steigerndem Wechselverhältnis stehen. Die Fließeigenschaften des Blutes geben Aufschluss über die Sauerstoffversorgung, Übersäuerung, Fließhindernisse bei Durch-blutungsstörungen etc. Abfallstoffe wie diese können den überlasteten Organen zugeordnet werden und weisen so den Weg zu einer effizienten Therapie. Die weißen Blutkörperchen geben aufgrund von Anzahl und Aktivität Auskunft über die Immunlage und Belastung des Organismus.

Resultate

Durch die Betrachtung des Blutes über einen gewissen Zeitraum, können folgende Aussagen getroffen werden:
pH-Wert im Blut und Gewebe
Abwehrfunktionen des Körpers
Allgemeine Reaktionsfähigkeit des Blutes und des Organismus
Stoffwechsel- und Verschlackungssituation des Körpers
Hinweise auf Herde, Störfelder und latente Infektionen
Belastungen der Stoffwechselorgane (z. B. Leber- und Darmbelastung)
Durchblutungs- und Sauerstoffversorgung der Gewebe

Anwendungsgebiete

Kontrolle laufender Therapien
Möglichkeit der Früherkennung von Erkrankungen
Auffinden von Ursachen für bestehende Beschwerden oder Erkrankungen
Stoffwechselbelastungen und –erkrankungen
Bestehende Schwermetallbelastung
Chronische Erkrankungen
Mikrozirkulationsstörungen
Immundefizite/Früherkennung von Autoimmun-Prozessen
Tumorfrüherkennung (aber nicht deren Gut- oder Bösartigkeit)

Kombinationsmöglichkeiten/Nutzen
Diese diagnostische Methode ist mit sämtlichen anderen Diagnosemöglichkeiten kombinierbar. Es ergibt sich als Konsequenz ein individuelles Therapiekonzept, das die unerwünschte Höherentwicklung stoppt und in das schützende Stadium zurückführen kann. Es kann mit der Dunkelfeldmethode auch jede andere Therapie im Verlauf kontrolliert werden, da im Blut die meisten Veränderungen am schnellsten sichtbar werden. Man sieht beispielsweise, ob ein Medikament in der momentanen Situation überhaupt wirkt, da man die Reaktionsfähigkeit hier sehen kann. Daher ist die Dunkelfeldmikroskopie unter anderem nutzbar als Diagnostikum zur Verlaufskontrolle für jede Art von naturheilkundlichen Therapieformen.
Zitat Prof. Günter Enderlein:
„Es dauert in der Wissenschaft nicht 30, sondern leider 60 Jahre, bis eine neue umstürzende Erkenntnis sich durchsetzt. "Es müssen nicht nur die alten Lehren der alten Professoren, sondern auch ihre Schüler durch neue Generationen ersetzt werden.“